Erste Hilfe

Kleinere und größere Unfälle bei der Arbeit oder im Straßenverkehr passieren im ugandischen Alltag häufig, Krankenwägen und schnelle medizinische Versorgung gibt es hingegen selten. Eine Aufgabe des Ugandischen Roten Kreuzes ist es deswegen, Wissen über Erste Hilfe zu vermitteln. Von dem Wissen, dass wir uns während unserer Freiwilligenzeit angeeignet haben, sollen auch die Kinder unseres Fotoprojekts, sowie andere Multiplikator*innen profitieren.

Aus diesem Grund organisierten wir zuerst für unsere Fotogruppe einen kleinen Erste Hilfe Kurs, der die stabile Seitenlage, Wiederbelebung und den Umgang mit epileptischen Anfällen, einer Alkoholvergiftung, Schnitten, größeren Wunden, Verbrennungen, Knochenbrüchen und Verschlucken beinhaltete. Das Programm passten wir auf die Situation der Kinder an und erklärten auch viele allgemeine gesundheitliche Sachverhalte. Über zwei Tage behandelten und wiederholten wir alle Themen ausführlich. Alle Kinder und Jugendlichen waren ausgesprochen aufmerksam, freuten sich über das zusätzliche und konnten am Ende der Einheiten alle Fragen richtig beantworten und alle Situationen nachstellen.

Das Rote Kreuz in Rwamwanja hat leider keine Ausbildung in Erster Hilfe, weswegen sie selber keine Erste Hilfe Kurses geben können, weswegen wir uns überlegten, welche andere Personengruppe am besten das Wissen über Erste Hilfe anwenden und weitergeben kann und entschieden uns für Lehrer*innen. Bis jetzt konnten wir erst eine Schule trainieren, hoffen aber das Programm auf alle Schulen in Rwamwanja auszuweiten.

Eine Lehrerin probiert an Meret ihre Kenntnisse über die stabile Seitenlage aus
Eine Lehrerin probiert an Meret ihre Kenntnisse über die stabile Seitenlage aus